30. Kölner Immobilienzirkel

Köln – eine wachsende Stadt.

Herausforderungen für Stadtentwicklung und Wohnen.

Am 18.11.2013 fand der 30. Kölner Immobilienzirkel unter reger Beteiligung von ca. 90 Fachleuten der Immobilienwirtschaft30_immobilienzirkel_1_01 auf Einladung von W·I·R Jennißen und Partner statt. Frau Maria Kröger, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln, erläuterte in Rahmen des Immobilienzirkels den Entwurf des neuen Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen.

Einer neuen Bevölkerungsvorausberechnung zufolge, die bis in das Jahr 2040 reicht, werden auch in den kommenden Jahren die Einwohnerzahlen deutlich steigen. Köln wird im Jahr 2020 die Zahl von 1,065 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern mit Hauptwohnsitz erreichen. Danach wird die Einwohnerzahl bis 2040 langsam auf rund 1,045 Millionen zurückgehen. Im Jahr 2040 wird Köln über 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner mehr haben als 2011, dem Ausgangsjahr der Prognose: Köln bleibt Wachstumsstadt.

Die Stadtentwicklung setzt die Chancen des Bevölkerungswachstums auf junge Zuwanderer als Potenzialträger, die bei weiterer Nachfrage die Sanierung und Optimierung es Gebäudebestandes rentabel macht.

30. Kölner ImmobilienzirkelWie wirkt sich das Bevölkerungswachstum auf das Wohnen in Köln aus? Die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, öffentlich geförderten Wohnungen, baufreien Flächen, Entwicklung des Bestandes, altengerechtes bzw. barrierearmes Wohnen und bedarfsgerechte Bereitstellung notwendiger Infrastruktur sind Herausforderungen für die Stadtentwicklung.

Die Prognose bis 2030 beinhaltet eine Nachfrage von ca. 52.000 Wohnungen in den Jahren 2010–2030. Der Bedarf an geförderten Wohnungen beträgt ca. 1.000 Wohnungen pro Jahr. Die Handlungsfelder und Instrumente im Bereich Wohnen umfassen die Bereitstellung von baureifen Flächen, die Förderung der Innenentwicklung, ein Handlungskonzept für preiswerten Wohnungsbau (Ratbeschluss vom 02.02.2010), ein kommunales Wirtschaftsprogramm (Ratbeschluss vom 15.05.2012) sowie den kommunalen Baulandsbeschluss.

Die Handlungsfelder im Bestand beinhalten die Anpassung des Bestandes an energetische Anforderungen und den
demografischen Wandel, die Beteiligung an Förderprogrammen und Modellprojekten sowie die Quartiersentwicklung. Die Stadt Köln setzt dabei auf die Kooperationsvereinbarung mit der Wohnungswirtschaft und interkommunale Kooperation.

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