34. Kölner Immobilienzirkel

Liebe deine Stadt – Zukunftsfähige Gestaltung der Metropole am Rhein

2015-34-immobilienzirkel-ninasimoneplum-3Der 34. Kölner Immobilienzirkel hatte diesmal wieder einen besonderen Gast. Nachdem drei Monate zuvor der SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters – Jochen Ott – hier sein Wahlprogramm präsentieren konnte, war es nun die parteilose Henriette Reker. Auch die 58-jährige Sozialdezernentin will am 13. September zur Oberbürgermeisterin der Stadt Köln gewählt werden. Wie will sie die Wähler gewinnen, sie von ihren Ideen überzeugen?

Zunächst einmal – so erklärte Gastgeber Dr. Georg Jennißen gleich zu Beginn der Veranstaltung – sei es bitter nötig, die Wähler daran zu erinnern, dass sie den OB direkt wählen können. Noch sei Vielen nicht bewusst, dass im September eine entscheidende Wahl für die Stadt ansteht. Die parteilose Kandidatin werde von CDU, Grünen, FDP, den „Freien Wählern“ und den „Freunden“ aus Ehrenfeld unterstützt, erklärt er.

Der Wahlkampf hat begonnen, doch noch gibt es keine Wahlplakate und die Frage: „Wer ist diese Frau?“ können die wenigsten beantworten. Das weiß die OB-Kandidatin selbst und stellt sich und ihr Programm vor.

34. Kölner ImmobilienzirkelVor allem ist Henriette Reker wichtig, dass nicht das Parteibuch entscheide, wer welche Aufgaben hat und wer welche Probleme lösen soll, sondern die Fähigkeiten und Kompetenzen der rund 17000 Mitarbeiter in der Stadtverwaltung seien die entscheidenden Kriterien. „Ich bin in der Sache unterwegs“, sagt Reker. Das Vertrauen vieler Bürger sei durch Skandale erschüttert, dies gelte es zurückzugewinnen. Wichtig sei die ämterübergreifende Zusammenarbeit der Behörden. Und: diese Arbeit müsse schneller gehen – vor allem die Genehmigungsverfahren. Das ist auch bitter nötig: So einige der Zuhörer aus der Immobilien Wirtschaft. Deren Erfahrung ist bedauerlicherweise eher ein Gegeneinander der Behörden wie Wirtschaftsdezernat und Amt für Wohnungswesen, als ein fruchtbares Miteinander. „Das wird sich ändern“, versprach Henriette Reker.


„Ich will, dass man in anderen Metropolen begeistert von Köln spricht!“

Henriette Reker

34. Kölner ImmobilienzirkelDie gebürtige Kölnerin ist auch bekennende Kölnerin, aber keineswegs unkritisch. Sie feiere sehr gerne Karneval, aber der Karneval dürfe nicht das einzige sein, das Köln bekannt und berühmt mache, sagt sie. Die Stadt habe an internationalem Glanz und Einfluss verloren, doch es gäbe Vieles, womit Köln punkten könnte. Zum Beispiel als Medienstandort sei Köln bekannt, doch die Kölner selbst würden dem viel zu wenig Bedeutung beimessen. Überhaupt seien die Kölner zu schnell zufrieden und vor lauter Liebe zu ihrer Stadt blind. Sie habe Lust „aufzuräumen“. Die Stadt sei ihr an vielen Ecken zu schmutzig und zu unordentlich. Ein für die rund 100 Vertreter aus der Immobilienbrache besonders interessantes Thema: der Wohnungsbau. Reker will verstärkt Sozialwohnungen bauen. „Aber bitte keine Satellitenstädte ohne Infrastruktur“, mahnt sie. Es ist ihr wichtig, Wohnungsbau und Umweltschutz stark miteinander zu verzahnen. Bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge müssten Umwelt- und Klimaaspekte berücksichtigt werden.

Dass es nur wenige Nachfragen gab, verwunderte die OB-Kandidatin. „Die Damen und Herren der Immobilienbranche scheinen sehr zurückhaltend zu sein“, bemerkt sie.

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