40. Kölner Immobilienzirkel

„Wallarkaden am Rudolfplatz – Zukunft mit Geschichte“

WALLARKADEN_ImmobilienzirkelAm 12.06.2017 kamen die Teilnehmer zum 40. Kölner Immobilienzirkel erstmals im Steigenberger Hotel in Köln zusammen. Die städtische Entwicklungsplanung Kölns war Thema des vorangegangenen Immobilienzirkels.

Zur Veranschaulichung dieser Stadtentwicklung  präsentierte Andreas Gladisch, Geschäftsführer der MOMENI Immobilien Holding GmbH, den Projektleitungsstand seines Unternehmens zur Neugestaltung des Rudolfplatzes.

Die MOMENI Gruppe ist ein bundesweit agierendes, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Hamburg, die auf Entwicklung hochwertiger Immobilien in Innenstadtlagen von Großstädten spezialisiert ist. In Köln wirkt sie an der  Neugestaltung des Rudolfplatzes mit. Mit dem Projekt Wallarkaden entstehen nach den Plänen des Londoner Architekturbüros Caruso St. John auf 14.000 m² Geschäfts- und Büroflächen sowie eine zweigeschossige Tiefgarage. Gemeinsam mit dem sich unmittelbar an die Wallarkaden anschließenden Bauprojekt von Developement Partner soll die bisherige Bausünde am Rudolfplatz ersetzt werden. Der Platz wird durch die Neubebauung nicht nur eine optische Verschönerung erfahren; Die Neubebauung soll auch die Geschichte des Rudolfplatzes aufgreifen.

40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-127Andreas Gladisch erläuterte die architektonische Gestaltung des Gebäudes, die sich von ihren Proportionen an der Hahnentorburg orientiert. Während die Fassade – wie auch die Torburg – farblich von unten nach oben aufhellt, soll das Kronengeschoss das Gebäude auch charakterlich der Hahnentorburg annähern. Kompliziert gestaltet sich das Projekt unterirdisch, um dem Denkmalschutz Rechnung zu tragen. Die unter der Erdoberfläche liegende Festungsmauer soll für ihren Erhalt durch einen Sarkophag aus Beton geschützt werden. Um die Mauer im Zufahrtsbereich der zu schaffenden Tiefgarage nicht zerstören zu müssen, wird sie zu einem Teil ausgeschnitten und zum Habsburgerring hin versetzt. Eine Glasscheibe soll den Bürgern einen Blick auf das versetzte Mauerstück und damit auf die Geschichte Kölns ermöglichen. Die Abrissarbeiten stehen unmittelbar bevor. Bis 2020 sollen die Wallarkaden fertig gestellt sein.

Die Neubebauung des Rudolfplatzes wird sich an den historischen Hauptachsen der Stadt ausrichten. Sie ist nur der Anfang der Platzneugestaltung. Die Verkehrsstraßen sollen zukünftig der ursprünglichen Straßenführung angepasst und nicht mehr durch die vorhandene Bebauung getrennt werden, sondern insgesamt auf der der Hahnentorburg abgewandten Seite der Wallarkaden verlaufen. Die Bahnlinienführung wird dagegen zwischen der Neubebauung und der Hahnentorburg bleiben.

40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-118 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-111 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-100 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-91 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-90 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-81 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-67 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-64 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-58 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-54 40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-49
40-immobilienzirkel-ninasimoneplum-540-immobilienzirkel-ninasimoneplum-940-immobilienzirkel-ninasimoneplum-121