42. Kölner Immobilienzirkel

„ID-Cologne; die neue Seite der Schanzenstraße“

Referent des 42. Immobilienzirkels am 22.02.2018 war Herr Arne Hilbert, Niederlassungsleiter und Partner der Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG. Im Steigenberger Hotel informierte er die Teilnehmer über „ID-Cologne“, das derzeit größte Bauprojekt in Köln.

Die Art-Invest Real Estate Management Gmbh & Co. KG ist eine Projektentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Köln und Teil der Art-Invest Real Estate Immobiliengruppe. Auf dem rechtsrheinischen Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Köln Mülheim errichtet sie gemeinsam mit der Osmab Holding AG entlang der Schanzenstraße ein neues Stadtquartier auf einer Fläche von 7ha mit einer Bruttogrundfläche von 160.000 m². Bis zu 7.000 Arbeitsplätze sollen zukünftig auf der Fläche zur Verfügung stehen.
Arne Hilbert erläuterte das Nutzungskonzept, dass an einem zukunftsorientierten Bedarf ausgerichtet ist. Es soll ein Bürostandort mit flexiblen Bürolösungen für bekannte aber auch für moderne Unternehmen und junge Startups werden und digitale Wirtschaft und Industrie verbinden. Moderne Loft-Architektur wird das Quartier in die industriell geprägte Bebauung der Nachbarschaft einfügen.

20180226-42-immobilienzirkel-155Als besonderes Merkmal wird im Zentrum ein Inkubator-Service-Haus stehen, das vom gesamten Quartier genutzt werden kann und neben Co-Working- und Konferenzflächen auch einen Eventbereich sowie Fitness- und Lifestyle-Club enthält. Hotel-, Gastronomie- und Fitnessnutzungen werden Arbeits- und Lebensqualität miteinander verbinden.
Als Herzstück des Quartiers bezeichnete Arne Hilbert die Errichtung eines allgemein zugänglichen, zentralen Platzes, der das Leben der umliegenden Nachbarschaft mit dem neuen Quartier verbinden soll und Mülheim als „Veedel“ weiter beleben wird. Eine Vielzahl gastronomischer Angebote und Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen hierfür einen Raum zur Begegnung.

Als großes, lebendiges Gewerbequartier wird das Bauprojekt den rechtsrheinischen Standort stärken und attraktiver machen. Die urbane Infrastruktur, die Anbindung an den ÖPNV sowie die gute Erreichbarkeit mit dem PKW bieten zusammen mit der Schaffung von 2.000 Stellplätzen ideale Standortqualitäten. Auf dem Kölner Büroimmobilienmarkt besteht eine hohe Nachfrage. Der rechtsrheinische Raum bietet noch viel Entwicklungspotenzial, wie das Bauprojekt ID-Cologne veranschaulicht.